Weniger ist Mehrwert.

Blog | Einfach produktiv & glücklich im Büro 4.0

Singletasking (c) Sylvia Nickel | KarriereNachMass.de

Plädoyer für Monotasking2 Minuten Lesezeit

E-Mail hier, Message da und ja: da sitzt noch ein Gegenüber und wartet auf Antwort, während der Finger über das Tablet streicht. Wir leben in einer Multioptionsgesellschaft und dies gilt insbesondere für den Moment, das Jetzt. Doch das zeitüberlappende Bearbeiten mehrer Aufgaben ist schädlich, genau so schädlich wie häufige Unterbrechungen. Ich bin leidenschaftlicher Verfechter des Monotasking, obwohl oder gerade weil ich früher Multitasker war.

Multitasking: Das passiert in deinem Gehirn

In deinem Gehirn finden stetig mehrere Prozesse zeitgleich oder zeitüberlappend statt. Was aber mit Mono- oder Singletasking gemeint ist, das sind die bewussten Prozesse, von welcher das Gehirn zeitgleich nur einen ausführen kann, z. B. mit Person zu Thema B reden und mit Person C zu Thema D.

Was passiert ist folgendes: gedanklich unterbrichst du das Gespräch mit Person A, während du über die Antwort an Person B nachdenkst. Jede Unterbrechung aber zehrt an der Konzentration und kann sogar das Kurzzeitgedächtnis durcheinander bringen, wie ich hier beschreibe. Stell Dir vor, du zählst die berühmten Schäfchen und es unterbricht dich jemand. Du beginnst stets erneut. Es ist nahezu ein Verblödungsprogramm, frei nach dem Motto »und täglich grüßt das Murmeltier«. — Welches Gehirn schaltet nach der x-ten Wiederholung nicht auf »tilt«?

Natürlich kann man mehrere Dinge zeitgleich tun, jedoch mit verschiedenen »Kanälen«. So klappt es, beim wohl eingeübten Autofahren (unbewusste Prozesse) über die Einkaufsliste nachzudenken (bewusste Prozesse). Wir können jedoch nicht über die Einkaufsliste und die Projektliste zeitgleich nachdenken. Wir »switchen«. Es sind jedoch nicht nur die tatsächlichen Unmöglichkeiten, die für ein Monotasking sprechen: du benötigst immer mehr »Helferlein«, damit du nichts vergisst.

Singletasking (c) Sylvia Nickel | KarriereNachMass.de

3 gute Gründe für Monotasking

Darum ist Monotasking gut:

  1. Je mehr Aufgaben du gleichzeitig bearbeitest, desto geringer ist die Konzentration und dadurch höher das Fehlerrisiko;
  2. du steigerst durch die Achtsamkeit der Konzentration auf einer Aufgabe deine Resillienz: Stress prallt ab. Dein Körper dankt es dir mit ruhigem Herzschlag und Ausgeglichenheit.
  3. Mit dem Erfolg in Gelassenheit steigerst du deine Lebensfreude.

Viel Freude beim Monotasken,
Sylvia
~~~
Diese Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

Mehrwert für Dich.

Abonniere den Mehrwert-Boten für kostenfreie E-Books, Tipps & Webinare.

Deine Daten werden nur für diesen Zweck genutzt. Du kannst den Newsletter jederzeit entfernen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der >>> NiCKEL Business Performance (http://2nc.de/).

Kommentare sind geschlossen.