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XING Kontakbestätigung © Sylvia NiCKEL

9. März 2018
von Sylvia Nickel
Keine Kommentare

XING 2018: Neue Kontaktkategorien4 Minuten Lesezeit

Die Umbaurabeiten bei XING scheinen noch nicht abgeschlossen zu sein. Seitdem alle – zumindest die von mir aufgerufenen – Profile auf das neue Design mit Profilfoto und Titelbild umgestellt worden sind, ist wieder etwas bei den Kontaktkategorien passiert.

Kontaktkategorien? – Kenne ich nicht.

Vielleicht hast diese Möglichkeit bislang übersehen. Mit Kontaktkategorien  lassen sich die Kontakte verschiedenen Gruppen zuordnen. Da ist hilfreich. Ich notiere mir bespielswiese „Duzen“ oder „Siezen“ oder den Anlass der Kontaktverknüpfung. So lassen sich Fehler in der Ansprache oder der Zuordnung (woher kennen wir uns noch mal?) vermeiden.

Tagging oder Kategorien bietet heutzutage jedes System, ob CRM, Kontaktmanagement oder Social Media. Nun aber zu XING.

Neue, standardisierte Kontaktkategorien

Bei der Bestätigung einer Kontaktanfrage fiel mir auf, dass die von mir eingerichteten Kategorien nicht da waren. Stattdessen öffnete sich die Vorauswahl mit

  • Geschäftlich,
  • Privat,
  • Kollege,
  • Kunde,
  • Lieferant,
  • Personalvermittler.

Na, hoffentlich löst dieser Artikel nicht eine Genderdebatte aus; schließlich wird ausschließlich die männliche Form angeboten 🙂 Diese Standardkategorien sind auf den ersten Blick sinnvoll, helfen sie uns, das Private von beruflichen Feldern zu trennen.

XING Kontakbestätigung © Sylvia NiCKEL

Übrigens können nach wie vor mehrere Kategorien an eine Person vergeben werden. Doch nun stellt sich eine Frage:

Wo sind die selbst definierten Kontaktkategorien?

Unter den Kontakten werde ich fündig. Ruft man »Meine Kontakte« und dann »Kontakte« auf, kann man wie seit Jahresbeginn gewohnt zwischen Detail- und Listenansicht umschalten. In der Detailansicht ist es möglich, eigene Kategorien zu definieren und diese zu verwenden.

Detaillierte XING-Kontaktliste mit Kontaktkategorien © Sylvia NiCKEL

Nun frage ich mich, wie sich dies auf der Profilansicht meines Kontaktes gestaltet. Leider werde ich weiterhin nicht mehr fündig. Die Kontaktkategorien sind offensichtlich endgültig von der Profilseite verschwunden.

[Nachtrag am 09.03.2018 um 17:38 Uhr] Bei der nächsten Kontaktbestätigung einige Stunden nach dem Schreiben dieses Artikels sind die Standardkategorien wieder weg. Es bleibt spannend auf XING. Wie sieht es mit Deinen Kategorien aus?

XING-Workshop

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Weitere Webinare  von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Ich wünsche Dir ein entspanntes Netzwerken auf XING,
Sylvia Nickel

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Eisenhower Standardempfehlungen © Sylvia NiCKEL

9. März 2018
von Sylvia Nickel
3 Kommentare

Eisenhower VI: Optimierungen erkennen5 Minuten Lesezeit

Eine der meist zitierten Heuristiken im Selbstmanagement ist die Eisenhower-Matrix bzw. das Eisenhower-Prinzip. Ihre Entwicklung wird Dwight D. Eisenhower zugeschrieben (was jedoch umstritten ist). Unabhängig davon lässt sich anhand der vier Felder ein vollständiger Ansatz der Selbstführung  herleiten, auch und gerade im neuen Zeitmanagement. Teil I befasste sich mit den Dimensionen »Dringlichkeit« und »Wichtigkeit«. Teil II analysiert die Standardempfehlungen für die vier Matrix-Felder. In Teil III standen die Missverständnisse rund um den Workflow im Mittelpunkt. In Teil IV betrachten wir die zeitlichen Prioritäten, während Teil V dem Tagesrhythmus gilt. Dieser Teil VI befasst sich mit der Optimierung.

Klarer Fall für den Qualitätsquadranten

Was künftig Zeit in einer Aktivitätenfolge spart, ist strategischer Natur. Daher gehört dies in das Zeifenster »Qualitätsquadrant«. Eine Entscheidung kann hier über wertvolle Ressourcen in der Zukunft bestimmen. Ein kleines Beispiel: Weiterlesen →

Franziska Martin in Impulse

2. März 2018
von Sylvia Nickel
Keine Kommentare

Aufgabenlisten sind kein Ticketsystem4 Minuten Lesezeit

Der Artikel von Franziska Martin auf Impulse veranlasst mich, ein grobes Missverständnis mit Aufgabenlisten aufzuklären. Die Autorin bezieht sich auf Kevin Kruse. Dieser empfiehlt, statt To-Do-Listen zu führen, lieber gleich die Aufgaben in den Kalender einzutragen. Doch zunächst zum ersten Gedanken beim Lesen des Artikels.

Du bist Herrscher Deiner Aufgaben

Sind es zu viele, bist du nicht fokussiert 😉 Denn nicht jeder Informationsschnipsel in Deiner Inbox (ob E-Mail, Gedanke, Gesprächsnotiz oder selbst gesetztes Ziel) ist auch eine Aufgabe. Wer alles im Aufgabenmanagement notiert, wird feststellen, dass ein guter Bodensatz übrig bleibt, auch nach Monaten und Jahren, so wie die zitierten 41% der Aufgaben, die »I done this«-Nutzer 2012 in der Liste liegen ließen. Es waren vermutlich keine Aufgaben, sondern Wünsche, – so wie bei meiner ersten digitalen To-Do-Liste zu Beginn der 1990er Jahre 🙂

Einer meiner Kunden meinte mal ganz ernsthaft »ich habe über 400 To-Do in meinen Aufgabenlisten und ich schaffe sie einfach nicht«. Ein anderer fragte mich, ob nicht irgendein System den Kalender eigenständig mit Aufgaben aus der To-Do-Liste füllen könnte. Offensichtlich liegen dort verschiedene Auffassungen darüber vor, was Aufgaben sind. Und mal ehrlich: wer will sich schon von einer Liste die Tages- oder gar die Lebensgestaltung diktieren lassen?

Notiz, Termin oder Aufgabe?

Ganz grob lassen sich Notizen von Aufgaben und diese von Terminen unterscheiden (dazu dieser Artikel). In der Aufgabenliste stehen nur tatsächliche Aufgaben mit einem Workload, also einer Bearbeitungszeit. Sinnvollerweise sollte diese auch gleich im Betreff vermerkt werden. Alles andere gehört in andere Systeme. – Eine klare Absage meinerseits an den Vorschlag von Kevin Kruse, alle Aufgaben in den Terminkalender einzutragen. Dies ist angesichts der Dynamik in unseren Zeiten für viele ohnehin nicht praktikabel. Puffer zwischen Aufgabenblöcken ermöglichen die flexible Reaktion auf Feuerwehreinsätze, also dringende und wichtige Aufgaben. Solche blockieren bei Nichterledigung nicht nur andere, sondern im schlimmsten Fall die gesamte Organisation.

Arbeitsblöcke als Lösung?

Doch vielleicht mein Kevin Kruse auch das bewährte System, mit Rhythmen zu arbeiten, beispielsweise im Tagesablauf. Dann ist es sinnvoll, sich einen Zeitblock für Post, Information oder der Arbeit an einem besonderen Projekt zu reservieren. Dies gilt vor allem für geteilte und gemeinsam genutzte Kalender.

Und in diesen Blöcken, die möglichst zu gleichen Zeiten liegen (dann fällt es leichter), stehen nun die berühmten Aufgaben aus der To-Do-Liste an. »Unser Impuls ist es, das Dringende zu erledigen und das Wichtige zu ignorieren« wird Kevin Kruse im Artikel zitiert. Dem stimme ich voll zu. Befolge das Eisenhowerprinzip, insbesondere, was zeitliche Prioritäten angeht. Auf die Tagesliste gehören ohnehin nur wenige, wichtige Aufgaben. Ich empfehle nach der 7±2-Regel, sich maximal fünf am Abend für den nächsten Tag zu notieren, beispielsweise beim Journaling.

Die Inbox clever gestalten

Ja, aber wohin denn nun mit den Einfällen, einen Arzttermin zu vereinbaren, ein bestimmtes Buch zu lesen und sich mal generell über ein Projekt Gedanken zu machen? Meine Inbox für derlei Gedanken – übrigens auch für künftige Blogartikel – ist das Generalbuch, digital und papiergebunden. Dieses schaue ich abends durch, um sie dann im Zweifelsfall zu einer echten Aufgabe zu machen; eventuell sogar für den Folgetag. So ist meine Inbox Instrument der Zeitsteuerung und keine Aufgabendiktatur … und ein Ticket(ing)system erst recht nicht, denn Du entscheidest, was zur Aufgabe wird, nicht der digitale Workflow von »ich wünsch mir das«-Anfragen.

Microsoft Outlook Aufgaben-Kurs © Sylvia NiCKELDieses Thema ist Gegenstand des Webinars und der Videolektion so viel Power steckt in Eisenhower.

Kurs ✿ Effektiv mit Outlook Aufgaben

Speziell für Outlook 365/2016 habe ich einen Live-Online-Kurs konzipiert. Mehr erfahren …

Weitere Webinare  von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinen Aufgaben,
Sylvia Nickel

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Tagesablauf mit Eisenhower © Sylvia NiCKEL

23. Februar 2018
von Sylvia Nickel
3 Kommentare

Eisenhower V: Tagesablauf einrichten5 Minuten Lesezeit

Eine der meist zitierten Heuristiken im Selbstmanagement ist die Eisenhower-Matrix bzw. das Eisenhower-Prinzip. Ihre Entwicklung wird Dwight D. Eisenhower zugeschrieben (was jedoch umstritten ist). Unabhängig davon lässt sich anhand der vier Felder ein vollständiger Ansatz der Selbstführung  herleiten, auch und gerade im neuen Zeitmanagement. Teil I befasste sich mit den Dimensionen »Dringlichkeit« und »Wichtigkeit«. Teil II analysiert die Standardempfehlungen für die vier Matrix-Felder. In Teil III standen die Missverständnisse rund um den Workflow im Mittelpunkt. In Teil IV betrachten wir die zeitlichen Prioritäten. Dieser Teil V befasst sich mit dem Biorhythmus und der Aufgabenverteilung über den Tag.

Tagespower mit Eisenhower

Unser Energielevel ist über den Tag verteilt nicht konstant. Daher ist es sinnvoll, den wichtigen Aufgaben die Phasen mit großer Konzentration zu widmen. Hinzu tritt der individuelle Biorhythmus, der sich auf den physischen (23 Tage), den emotionalen (28 Tage), den intellektuellen (33 Tage) und den intuitiven (38 Tage) Status auswirkt. – Ich arbeite übrigens mit dem LunarisApps Biorhythmus Rechner. So kann ich bereits bei der Planung sehen, welche Tage besonders »energiereiche« sind. Weiterlesen →

Neanderdigitaler © Sylvia NiCKEL

16. Februar 2018
von Sylvia Nickel
1 Kommentar

Resilienz: Vom Neanderdigitaler zum gechillten Kopfarbeiter5 Minuten Lesezeit

Als Resilienz (von lat. »abprallen)« ist die psychische Fähigkeit definiert, Krisen zu bewältigen; doch was hat dies mit dem Neandertaler zu tun? Recht viel, denn ein Teil unseres Hirns funktioniert noch genauso wie zu diesen Zeiten. – Dem biologisch versierten Leser sei verraten, dass sich dieser Artikel mit den Auswirkungen und nicht mit der neurowissenschaftlich exakten Darstellung der Abläufe auseinandersetzt, obwohl diese dem Schreiberling bekannt sind.

Warum Stressreaktionen den modernen Menschen möglich machten

Zwar stammt der moderne Mensch nicht direkt vom Neandertaler ab, doch gilt dieser nicht nur als ausgestorbener Verwandter. Ob Homo Sapiens oder Homo Neanderthalensis, ein Grundprogramm sorgte für das Überleben im Kampf mit der Natur und anderen Lebewesen und sicherte so die Entwicklung des modernen Menschen. Dieses Programm unseres limbischen Systems (Vortrag zum Thema) funktioniert noch heute. Und es ist für die zunehmende Stressbelastung mit verantwortlich. Es sind die Grundemotionen und die damit verbundenen tief verwurzelten Strategien. Die wichtigste Emotion ist die Angst.

Resilienz: Wie der Neandertaler uns torpediert

Bei Angst (aber auch bei Ekel, Zorn usw.) werden Stresshormone ausgeschüttet (zur Wirkunsgweise), die zu Urzeiten wichtig waren, denn es gab exakt zwei Möglichkeiten: weglaufen oder angreifen. Meist entschieden sich beide unserer Vorfahren für die Flucht, beispielsweise vor dem Säbelzahntiger.

Und heute? Da sitzen wir im Büro, im Coworking Space oder in der Bahn. Das Smartphone mahnt uns an die unerledigten Tagesaufgaben, Nachrichten tröten im Minutentakt, und wir denken an den Aufgabenberg, den wir auch privat, familiär, gesundheitlich und in Sachen Lebenssinn bewältigen wollen. Wir haben tief im Unterbewusstsein Angst

  • es nicht zu schaffen,
  • etwas zu vergessen,
  • etwas falsch zu machen,
  • etwas verpasst zu haben,
  • nicht rechtzeitig fertig zu werden.

Unser »Neanderhirn« ahnt: Gefahr! Also steigen Blutdruck und Herzfrequenz, die Muskeln werden besser durchblutet. Und weil Magen, Resthirn und auch das Immunsystem bei Kampf oder Flucht nicht benötigt werden, sind diese Funktionen heruntergefahren. Mit anderen Worten:

Alles andere als wir es im Alltag brauchen. Denn gerade bei vielen Aufgaben gilt es, Ruhe bewahren, priorisieren und Stück für Stück statt simultan arbeiten. Denn wer sich täglich einem hohen, unnötigem und negativem Stresslevel aussetzt, wird die psychische Widerstandskraft (Resilienz) für die tatsächlichen Krisen unnötig schmälern.

Was der Neanderdigitaler falsch macht

Statt die Zügel in der Hand zu halten, lassen sich viele Menschen von den digitalen Helferlein ihren Tag bestimmen. Sie lauern auf potenzielle Gefahren (vor allem Säbelzahntiger 😉 ). Erinnerungen hier, Fitnesstracker da und noch schnell der Blick auf die neuesten Meldungen in den sozialen Netzwerken. Dies wäre so, als wenn sich der Ur-Mensch seine Umgebung mit Bildern von Säbelzahntigern ausstattete. Der »kleine Limbi« (das limbische System) in uns schlägt Daueralarm. :/

Dabei geht es ganz einfach umgekehrt: schalte möglichst alle Benachrichtigungen aus und wähle bewusst nur Erinnerungen für die Dinge, die wirklich nötig sind, beispielsweise Termine mit anderen. Zwischenzeitig lässt sich hervorragend selbstbestimmt und konzentriert arbeiten. Je kürzer diese »Stillarbeitszeiten«, desto flexibler der Tag, denn nach einer Arbeitseinheit kannst Du nachsehen, ob etwas wirklich Wichtiges in Deiner Inbox gelandet ist.

3 Tipps für Deine Resilienz

  1. Fokus: die Konzentration auf das wesentliche ist ein wesentlicher Baustein im Zeitalter der Ablenkung. Sind Ziele und Prioritäten klar fällt auch die Impulskontrolle bei etwaigen »Pling-Pling« oder anderen Ablenkungen leicht. Wer nicht fokussiert, verliert.
  2. Reflexion: wir können die Emotionen nicht ausschalten und eine Unterdrückung ist selten sinnvoll. nebst der Angst ist es die Freude, die uns leitet.  15 Minten täglich für das Journaling genügen, denn wer nicht reflektiert schafft keinen Raum für das Jetzt.
  3. Lernen: eine positive Bestätigung ist von großer Bedeutung für die psychische Widerstandskraft. Wer sich neuen Aufgaben stellt und diese meistert, gewinnt Selbstvertrauen in das eigene Handeln. Lerne eine neue Sprache mit nur ein paar Vokabeln täglich, ein Instrument, das Jonglieren … lerne täglich etwas, systematisch.

Der gechillte Kopfarbeiter im 21. Jahrhundert weiß, dass der Säbelzahntiger ausgestorben und Angst in den meisten Fällen unbegründet ist. Weiß dies auch Dein Hirn? 😉

de-stress yourself und stärke deine Resilienz © Sylvia NiCKELStressabbau ist zentrales Thema des digitalen Erfolgsteams »de-stress yourself«: Binnen drei Monaten ent-stressen wir uns mit verschiedenen Übungen und stärken die Resilienz. Reserviere Dir jetzt einen Platz im nächsten Erfolgsteam.

Einen kleinen Einblick in das Thema Tagessteuerung und Aufgabenmanagement geben Webinar und Videolektion »So viel Power steckt in Eisenhower«.
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Ich wünsche Dir eine gechillte Zeit,
Sylvia Nickel

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Eisenhower IV: zeitliche Prioritäten © Sylvia NiCKEL

9. Februar 2018
von Sylvia Nickel
4 Kommentare

Eisenhower IV: zeitliche Prioritäten4 Minuten Lesezeit

Eine der meist zitierten Heuristiken im Selbstmanagement ist die Eisenhower-Matrix bzw. das Eisenhower-Prinzip. Ihre Entwicklung wird Dwight D. Eisenhower zugeschrieben (was jedoch umstritten ist). Unabhängig davon lässt sich anhand der vier Felder ein vollständiger Ansatz der Selbstführung  herleiten, auch und gerade im neuen Zeitmanagement. Teil I befasste sich mit den Dimensionen »Dringlichkeit« und »Wichtigkeit«. Teil II analysiert die Standardempfehlungen für die vier Matrix-Felder. In Teil III standen die Missverständnisse rund um den Workflow im Mittelpunkt. In diesem Teil IV betrachten wir die zeitlichen Prioritäten.

In welchem Feld verbringst Du die meiste Zeit?

Weiterlesen →

Rabe NiCKEL © Sylvia NiCKEL

8. Februar 2018
von Sylvia Nickel
Keine Kommentare

Freebies wieder verfügbar (nach und nach)1 Minuten Lesezeit

Eine Kurzmitteilung in eigener Sache: Freebies auf 2nc.de

Zu den meist gesuchten Downloads auf der Hauptwebsite 2nc.de gehört »Die interne Revision – Relikt oder Instrument marktorientierter Unternehmensführung?«. Diese ist ab sofort wieder verfügbar und zwar hier. Ich werde in den nächsten Tagen die weiteren Leseproben redigieren, an ein neues Template anpassen und dort zur Verfügung stellen. Außerdem wurde der Freebiebereich nach Themen sortiert:

NiCKEL Business Perfromance 2018 © Sylvia NiCLKEL

  1. Selbstmanagement & Arbeitsmethodik
    Das neue Zeitmanagement und seine Grundsätze
  2. Personal Change & Produktivität
    Gute Gewohnheiten für noch mehr Produktivität und diese erfolgreich manifestieren
  3. Büro 4.1 & digitales Arbeiten
    Methoden, Apps und Werkzeuge für New Work, einzeln und im Team
  4. Karriere nach Maß & Netzwerken
    Exploration möglicher Berufsentwicklung und Lebenspfade sowie Aufbau und Pflege nachhaltiger Kontakte
  5. Entrepreneurship & Positionierung
    Handwerkszeug für Solopreneuere und Unternehmer

Die obige Struktur gibt übrigens auch die Themenschwerpunkte der offenen Webinare an. Die Wochen werden immer am Mittwoch gezählt. Da die Woche um den fünften Mittwoch im Monat seltener ist, sammeln sich hier »Ausnahmethemen« aus der 25-jährigen Beratungspraxis.

Frohes Schaffen und närrische Tage,
Sylvia Nickel

 

XING-Profil 2018 © Sylvia NiCKEL

7. Februar 2018
von Sylvia Nickel
4 Kommentare

Das neue XING-Profil 2018 in Kürze4 Minuten Lesezeit

Man benötigt es, auf Linkedin, Google+ oder/und auf XING: das Profil. Aber XING ist nicht nur ein Verzeichnis von rund 12,3 Millionen beruflich aktiver Menschen in der D-A-CH-Region, sondern ein Werkzeug zum Netzwerken. Zu den Basics gehören die Profilangaben und die ab 2018 neue Visitenkarte.

Was ist neu im XING-Profil 2018?

Neben einiger Funktionen, die sich nun an anderer Stelle befinden wie beispielsweise die Tags bzw. Kategorien oder die Kontaktdaten, die nun hinter dem Ort auf der Visitenkarte hinterlegt und hinter den drei Punkten neben »Visitenkarte bearbeiten« sind, kamen auch neue Funktionen bzw. andere Anordnungen hinzu:

  • Das Profil ermöglicht nun ein Hintergrundbild, so wie beispielsweise das eigene Facebook-Profil auch.
  • Die Visitenkarte ermöglicht den Ausweis von bis zu fünf »Visitenkarten-Einträgen«, so dass dieses Feld analog des »Akademischen Abschluss« für weitere Angaben oder weitere Tätigkeiten (z.  B.  Ehrenamt oder Verweis auf das Coach-Profil auf XING Coaches) genutzt werden kann.
  • Das Impressum ist ganz nach unten gerückt.
  • Bei der Anlage von Ihre Notizen zu einem Kontakt wird kein Datumsstempel mehr gesetzt.
  • [Nachtrag am 15.02.2018] Die privaten Nachrichten heißen nun »Messenger« – Facebook lässt grüßen 😉

XING-Visitenkarte © Sylvia NiCKEL

Dies ist im neuen XING-Profil 2018 nicht mehr drin

Vielleicht suchst Du einige Funktionen und Angaben. Einige sind entfallen, und zwar diese:

  • die Gemeinsamkeiten, zum Kontakt wurden gestrichen;
  • die Anzahl der Kontakte bleibt dem Profilbesucher verborgen und lässt sich nicht herausfinden;
  • der Aktivitätsindex ist ebenfalls verschwunden;
  • bei den Aktivitäten sind die RSS-Feeds aus Blog und Twitter entfallen; [Nachtrag am 15.02.2018] die RSS-Feeds aus Blog und Twitter sind wieder drin;
  • die Option Kontakt löschen kann nur noch über die Kontaktliste und nicht mehr im Profil gewählt werden;
  • [Nachtrag am 15.02.2018] die Möglichkeit, nicht geknüpften Kontakten, bestimmte Kontaktdaten frei zu geben, ist nicht mehr vorhanden;
  • das Zitat oder der Leitspruch unter dem Namen wird nicht mehr angeboten.

Jetzt aber: schnell auf XING einloggen und Profil überarbeiten 🙂
Bei dieser Gelegenheit freue ich mich über eine Kontaktanfrage von Dir. 🙂

XING-Workshop

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Sylvia Nickel
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XING-Tags © Sylvia NiCKEL

2. Februar 2018
von Sylvia Nickel
2 Kommentare

XING: Wo sind die Tags bei den Kontakten?3 Minuten Lesezeit

Etwas erstaunt schaute ich neulich auf XING in den Kontaktdetails und suchte vergeblich die von mir gesetzten Tags. Eine Anfrage beim Service löste das Problem, denn mit dem Relaunch sind einige Funktionen verschwunden oder an anderer Stelle, während neue Funktionen hinzu traten. Doch erst mal zum Anfang.

Warum Tags im Kontaktmanagement sinnvoll sind

Wer mit vielen Kontakten arbeitet, kann sich nicht alles merken. Deshalb ist die Verschlagwortung (»tagging«) sinnvoll. So lassen sich später Kontaktkreise nach den Schlagworten (»Tags«) extrahieren und beispielsweise zu einem Event einladen oder auf einen interessanten Artikel aufmerksam machen. Typische Tags, die ich nutze, sind beispielsweise

  • Unternehmen, Messe oder Event, an welchem ich den Kontakt kennengelernt habe;
  • Duzen oder Siezen;
  • privat oder geschäftlich;
  • virtuell oder persönlich;
  • Teilen meiner Hobbies oder Interessen (jeweils ein Tag, z. B. »Motorrad«);
  • Verband oder Verein, in dem wir beide Mitglied sind, z. B. GfA oder bdvb.

Tags können mehrfach zugeordnet werden und unterscheiden sich von Notizen dadurch, dass sie mehrere Personen betreffen. Das Tagging funktioniert natürlich nicht nur auf XING, sondern in nahezu jeder anderen Kontaktverwaltung ebenso wie besseren CRM-Systemen wie Social CRM oder Newslettermarketing-Tools wie Klick-Tipp.

Wie funktionieren die Tags auf XING?

Während dies früher direkt auf der Kontaktansicht »Visitenkarte« erschienen, bedarf es nun eines Umwegs: rufe Deine Kontaktliste über »Meine Kontakte« auf und wähle »Kontakte«. Die alphabetisch sortierte Ansicht steht standardmäßig auf »Kompaktansicht«. Wähle nun die »Detailansicht«, gekennzeichnet durch die zwei liegenden Balken. Es erscheinen Notizen und Tags (falls Do bereits welche vergeben hast).

XING-Tags © Sylvia NiCKEL

Neue Tags können mit dem grauen »+« direkt unter dem Namen und den Visitenkartenangaben angelegt werden.

XING-WorkshopDu möchtest Dein XING-Profil optimieren, Tipps und Feedback  erhalten? Dann ist der XING-Workshop online etwas für Dich.  Mehr erfahren …
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PS.: Vernetze Dich mit mir 🙂

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Journaling © Sylvia NiCKEL

2. Februar 2018
von Sylvia Nickel
1 Kommentar

Was Dir Journaling bringt4 Minuten Lesezeit

Ein Trendbegriff mit steigendem Interesse ist das »Journaling«. Worum es dabei geht und was es Dir bringt, darum geht es in diesem Artikel.

Journaling: ein neuer Hype?

Journaling und Tagebuch sind alte und lang bewährte Methoden der Selbstführung. Bereits zu Zeiten der Geheimgesellschaften im 18. Jahrhundert wird insbesondere das Journaling eingesetzt, um zum »besseren Ich« zu gelangen. Auch der deutschsprachige »Papst« der Selbstführung, Gustav Großmann, verweist in seinem Werk »Sich selbst rationalisieren« auf die Kraft der schriftlichen Reflexion. Und seit den 1970ern gehört das Journaling zum Methodenkoffer der Persönlichkeitsentwicklung. Es entwickelten sich zahlreiche Varianten sowie die der zwölf Fragen von Claus Otto Schramer [Nachtrag 28.02.2018: der Link zu den Fragen wurde leider entfernt].

Journaling: das ist doch wie Tagebuch schreiben … ?!?

Zwar geht es bei beiden Formen um eine chronologische Aufzeichnung, doch der Zweck ist ein anderer:

  • Diary/Tagebuch schreiben: Festhalten, was passiert ist, wie man sich fühlt usw.; Sinn und Zweck des Tagebuchs ist primär die Aufzeichnung, beispielsweise um diese später noch einmal aufzuarbeiten. Insofern ist es ein Tracing der Lebenszeit. Was habe ich wann wo gemacht?
  • Journaling/reflektierendes Schreiben bedeutet hingen die bewusste Reflexion, beispielsweise anhand von Leitfragen. Ziel ist, das Mindset zu schärfen und bewusster den Alltag zu meistern. Also ist Journaling ein klassisches Instrument der Selbstführung. Hier steht die Frage im Mittelpunkt: was habe ich wann mit welchem Erfolg gemacht und wie kann ich eine Wiederholung oder Verbesserung sicher stellen?

Journaling: so gehst Du vor

Ob handschriftlich oder mit einer App – dies bleibt Dir überlasen. Es eignen sich ein schönes, nur für diesen Zweck zu nutzendes Notizbuch oder eine App wie beispielsweise OneNote oder Evernote. In letzteren kannst Du eine eigenes Journaling-Buch anlegen.

Für das Journaling eignet sich insbesondere der Abend, denn es hilft zugleich, sich auf den nächsten Tag einzustimmen. Den Rest besorgt das Gehirn während des Schlafs. Und das ist nachvollziehbar: wer mit dem Gedanken »morgen schon wieder ein Horrortag« einschläft wird mit einer anderen Stimmung erwachen als mit dem Gedanken »dieses war heute gut und morgen ist jenes wichtig.«

Natürlich ist es wichtig, was Deine Leitfragen sind. So wie beim Buch der Erfolge können dies beispielsweise sein:

  • Wofür bin ich heute dankbar?
  • Was hat mich heute voran gebracht?
  • Was wünsche ich mir in meinem Leben?

Journaling kann sich aber auch auf einen bestimmten Lebensbereich, den Beruf, die Ernährung, den Sport, die Familie usw. beziehen. Dann sind sind Fragen enger. Beispielsweise beruflich:

  • Was habe ich heute für den Erfolg von morgen getan?
  • Was habe ich heute gelernt?
  • Wie kann ich den morgigen Tag erfolgreich gestalten?

Es gehört übrigens auch dazu, sich nicht auf das Negative zu konzentrieren (»was lief denn heute wieder schief?«), sondern auf das Gute, das Erwünschte, das, was geklappt hat, und welche Chancen und Möglichkeiten sich eröffnen.

Journaling und Mindset

Der Erfolg wird nicht gleich am zweiten Tag sichtbar sein. Doch die Konzentration auf das, was gut ist (Dankbarkeit), und auf das, was Du fokussierst (Wünsche und Ziele), wird Deine Gedanken verändern. Sie werden präsenter und Du handelst fokussierter.

Ich nutze diese Methode seit vielen Jahren, jedoch nicht durchgehend, sondern anlassbezogen: immer, wenn ich merke, an irgendeiner Stelle läuft es nicht so rund, wie ich es mir wünsche, reflektiere ich bewusst, meist in einer schnöden Word-Datei, gerne aber auch auf einem Blankoblatt meines Generalbuchs 😉

Wunderwaffe Journaling © Sylvia NiCKELOnline-Seminar »Wunderwaffe Journaling«

In diesem, Webinar erfährst Du noch mehr über dieses wirksame Instrument der Selbstführung. Mehr erfahren …

Weitere Webinare  von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Viel Erfolg mit dem Journaling,
Sylvia Nickel

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