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Toolbox |►► Pomodoro mit Stopwatch3 Minuten Lesezeit

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Arbeitsmethodik basiert auf Prioritäten und der richtigen Zeiteinteilung. Dabei gilt: Kleine Arbeitspäckchen sind effektiver als die Mammutaufgabe. Um die Pausen nicht zu vergessen und die großen Aufgaben fachgerecht zu zerlegen empfiehlt sich der Einsatz eines Timers. Seit drei Monaten im Einsatz. Die Stopwatch für Android. Hier die Erfahrungen.

[Nachtrag am 19.11.2016: Unabhängig von der Stopwatch-App bieten die meisten Smartphones mit „Uhr“ bzw. „Wecker“ verbundene Anwendungen unter „Werkzeuge“ (zumindest bei Android 6). Dieser Artikel ist hilfreich, wenn Sie generell mit einer Stoppuhr nach der Pomodorotechnik arbeiten wollen.]

Stoppuhr (c) Sylvia Nickel | 2nc.de

Nicht nur aus arbeitsmethodischer Perspektive ist die Stückelung der Tagesaufgabe in überschaubare Einheiten sinnvoll. Kleine Arbeitseinheiten (workload) ermöglichen:

  • regelmäßige Bewegungspausen und beugen chronischen Rückenleiden vor,
  • den flexiblen Einbezug neuer dringender und wichtiger Aufgaben,
  • die relativ schnelle Unterbrechung einer Tätigkeit zum Ende eines Workloads (Arbeitspensum),
  • mehr Erfolgserlebnisse durch viele erledigte (Teil-)Aufgaben.

Doch wie lang sollen die Arbeits- und Pausenphasen dauern? Hier gibt es verschiedene Anhaltspunkte. Die  die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelte Pomodorotechnik (nach der tomatenförmigen Küchenuhr) setzt auf Zeiteinheiten, etwa

  • 25 Min. + 5 Min. Pause (= ein Pomodori),
  • 25 Min + 5 Min. Pause,
  • 25 Min. + 5 Min. Pause,
  • 25 Minuten + 5 Min. Pause,
  • 30 Min Pause nach 4 Pomodori.

Mit diesem Rhythmus lassen sich 16 Workloads innerhalb eines Normarbeitstages bearbeiten. Dies gilt jedoch nur als Anhaltspunkt. Andere Ansätze sehen 50 + 10 Min., 40 + 5 Min. usw vor. Die Phasen sollten überschaubar und möglichst gleich groß sein, da wir uns schnell an Rhythmen gewöhnen. Je kleiner die Einheit desto flexibler lässt sich der Tag gestalten, da „Unterbrechungen“ auf das Ende des Workloads verlagert werden. Allerdings benötigen manche Aufgaben auch „Rüstzeiten“ für die Wiedereinarbeitung. Unabhängig davon, wie viele Minuten Ihr persönlicher Workload enthält, gilt:

  • Splitten Sie große Aufgaben in definierte Arbeitspakete;
  • lassen Sie sich während eines Arbeitspakts nicht unterbrechen oder ablenken.

Android Tool Stopwatch

Die Stopwatch bietet die Möglichkeit, mehrere Timer einzustellen, die dann bei Bedarf gestartet werden können. Ich habe mir 25 Min., 5 Min. und für größere Aufgaben oder Ruhephasen 60 Min. eingerichtet. Das Erinnerungssignal kann mit Musik hinterlegt werden. Mittlerweile nutze ich den Timer auch für Arbeitseinheiten im Haus und im Garten, Meditation, Yoga usw.

Der Einsatz dieses Werkzeugs stört nicht die Funktionalität des Smartphones. Zugleich kann der Timer auch als klassische Stoppuhr genutzt werden. Damit kann man die „gefühlte Zeit“ überwachen, etwa bei intensiven Arbeitsphasen. Mit 25 MB nimmt die Stopwatch wenig Platz in Anspruch.

Download: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.hybrid.stopwatch

Für Chrome bietet strict workflow eine gute Alternative. Weitere Apps werden im t3n-Magazin vorgestellt.

Ein entspanntes Arbeiten mit Stopwatch,
Sylvia Nickel

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der >>> Nickel | Business Performance (http://2nc.de/).

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