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Reiche mir Deine Karte und ich sage Dir, wer Du bist (3)3 Minuten Lesezeit

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Manchmal achtlos in der Jackentasche aufbewahrt oder im edlen Etui; die Visitenkarte ist trotz Smartphone und Social Communities nicht weg zu denken. Das ist auch gut so, denn die Visitenkarte bietet etwas, das Bits und Bytes nicht haben: Haptik. Allein der Austausch von Visitenkarten spricht Bände über Umgangsformen. Wie also umgehen mt der Visitenkarte? – Im dritten Teil befassen wir uns mit der Übergabe.

Der Austausch ist ein Ritual zum Beginn einer Begegnung; er kann beiläufig und schnell geschehen oder inszeniert werden. Wie und woher die Visitenkarte herausgeholt wird, wie sie übergeben und wie sie empfangen wird ist ebenso aufschlussreich wie das Ablegen derselben. Wertschätzung im Umgang mit Arbeitsmitteln und im Umgang mit anderen lassen sich hieran ebenso ablesen wie Routine im Netzwerken und das Vorhandensein geeigneter Strukturen.

Visitenkartenübergabe (c) Sylvia Nickel | 2nc.de

Vermeiden Sie den Eindruck oberflächlichen Interesses. So gehen Sie vor:

  • Legen Sie sich Ihre Visitenkarte parat.
  • Übergeben Sie diese zu Beginn Ihrer Vorstellung.
  • Fragen Sie gegebenenfalls im Anschluss nach der Visitenkarte Ihres Gegenübers. Lesen Sie sorgfältig die Angaben durch und prägen Sie sich den Namen ein.
  • Bei Netzwerkevents bieten die Angaben auf der Visitenkarte einen willkommenen Anlass für den Small Talk, etwa zu Branche, zum Unternehmen, zur Position oder auch zur Namensherkunft. Scheuen Sie sich nicht, nach der korrekten Aussprache eines Ihnen unbeaknnten Namensbestandteils zu fragen. Hierdurch zeigen Sie Aufmerksamkeit, Interesse und Wertschätzung.
  • Legen Sie die Visitenkarte zum Ende des Gesprächs sorgfältig weg, z.B. in das zweite Fach Ihres Visitenkartenetuis.

Im interationalen Umfeld gelten kulturelle Besonderheiten. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor dem Termin darüber. Einige Beispiele:

  • Fernöstliche Geschäftspartner legen Wert darauf, dass man ihre Visitenkarte mit beiden Händen in Empfang nimmt und sorgfältig betrachtet, bevor man sie respektvoll aufbewahrt. Sie empfinden es als unhöflich, wenn man sie (in der Brieftasche) achtlos in die Gesäßtasche steckt. Die Behandlung einer empfangenen Karte zeigt deren Wertschätzung. Behandeln Sie die empfangene Karte, wie sie die gebende Person behandeln würden. Man überreicht und empfängt Karten mit einer leichten Verbeugung.
  • Eine Seite kann eine Übersetzung in die Landessprache enthalten. Man überreicht die Karte dann mit dem Druck in Landessprache nach oben.
  • Farben haben in einigen Kulturen eine große Symbolkraft mit oft negativer Bedeutung.

Dieses Thema war Mittelpunkt des monatlichen Updates “Kontaktmanagement & Netzwerken” im Juni 2014. Weitere Webinare  finden Sie übrigens auf edudip.

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der >>> Nickel Consulting | Business Performance (http://2nc.de/).

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