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Das Ziel ist weg © Sylvia NiCKEL

Das Ziel ist weg3 Minuten Lesezeit

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Manchmal fragt man sich, warum man etwas tut: das Ziel ist weg! Wie man mit fehlenden Zielen umgeht, liest Du hier.

Ziel oder Probierphase?

Von frühester Kindheit werden wir darauf programmiert, für alle möglichen Lebensbereiche Ziele zu haben. Wer erinnert sich nicht an die Frage »Was willst Du mal werden?« aus frühen Kindheitstagen. Ehrlich gesagt war ich damals recht sprachlos und fühlte mich überfordert, denn 1) war ich ja schon wer – nämlich ich, und 2) kannte ich die Möglichkeiten und Details einzelner Berufe nicht. Wie unsinnig also, ein Berufsziel zu nennen, wenn einem die Entscheidungsgrundlage fehlt. Und dies ist ein wichtiges Stichwort: Ziele können zwar von Außen gesetzt und motiviert sein; wir werden diese jedoch schwer oder nicht erreichen, wenn sie uns nicht auch berühren, quasi ein Herzensthema sind.

Wenn Du ein Ziel nicht formulieren kannst, dann ist es gut so, denn vielleicht fehlt Dir die Entscheidungsgrundlage, ob diesem Weg weiter folgen willst oder Du befindest Dich in einem Probiermodus. Mir ist es mir vielen Sportarten so gegangen. Ich fand es interessant, habe etwas reingeschnuppert und irgendwann festgestellt, dass ich damit nicht die Zeit verbringen möchte. Je mehr ich probierte, desto mehr erfuhr ich über mich und die für mich passende Sportart und mein »warum« für die Bewegung. Dieses Warum, der Grund überhaupt zu beginnen, loszugehen, irgendetwas zu tun, bringt Dich zu etwas viel Spannenderem: dein Thema. Wie Du dieses findest, habe ich im → ersten Teil beschrieben. Vielleicht ist Ziellosigkeit ein alternativer Weg zum eigenen Erfolg?

Raus aus dem Tunnelblick

Zielklarheit zu haben ist schön sein. Ziele helfen, den Fokus zu halten. Sie wirken dann aber auch wie ein Filter. Jede Entscheidung für eine Handlung ist ein Bündel an Entscheidungen gegen Alternativen. Teste einfach temporär die Ziellosigkeit – mit Achtsamkeit.

3 Übungen für ein bewusstes JETZT

  1. Schließe kurz die Augen, atme tief ein und schau‘ Dich dann in Deiner Umgebung um? Was siehst Du? Welches Raumklima fühlst Du? Was riechst Du? Was hörst Du? – Du bist genau im Jetzt. Fokusfrei. 🙂
    Wiederhole die Übung häufiger.
  2. Führe eine Handlung aus, z. B. einen Kaffee zubereiten oder eine Schreibtischschublade aufzuräumen. Beschreibe Dir in Gedanken das, was Du tust, wie für einen blinden Menschen. Erkläre, warum Du welchen Handgriff machst. – Diese Übung hilft, den kleinen nimmermüden Denker in uns abzuschalten.
  3. Führe die nächste Bewegung mit der anderen Hand als der gewohnten aus. Hierdurch steigt die Konzenration auf die Bewegung – Raum für ein bewusstes Jetzt.

Themen finden, Ziele anpassen und das Jetzt haben wir bislang betrachtet. Im letzten Teil dieser → Miniserie schauen wir uns Konfuzius näher an, der sagt: »der Weg ist das Ziel.«

Weitere Folgen:

  1. Das Ziel ist im Weg
  2. Das »weg« ist das Ziel
  3. Das Ziel ist weg
  4. Der Weg ist das Ziel (11.01.2019)

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der NiCKEL Business Performance, Oberhausen (http://2nc.de/).

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