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Glas der Erinnerungen © Sylvia NiCKEL

Kraft aus dem Glas der Erinnerungen3 Minuten Lesezeit

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Ob das Buch der Erfolge, Journaling oder das Dekadenbuch: alle Methoden haben den Zweck, eine Zeit der inneren Einkehr mit Blick auf die Erfolge zu nehmen. Eine alternative Methode ist das Glas der Erinnerungen.

Wie gute Erinnerungen wirken

Vielleicht kennst Du das: Dir fällt beim Aufräumen die Kongresskarte vom letzten Jahr in die Hand und schon bist Du drin in den Erinnerungen an einen konstruktiven Tag und inspirierende Gespräche; vielleicht erinnerst Du Dich an eine Person, der Du noch dafür danken wolltest und mit welcher Du Dich vernetzen möchtest. Du wirst es sehr wahrscheinlich machen. Viel wichtiger aber: diese gute Erinnerung liefert Energie. Energie, die Du genau jetzt für Deine nächste Aktivität nutzen kannst.

Häufig nehmen wir uns nicht die Zeit, auf die persönlichen Erfolge zurück zu schauen und die nächsten Ziele ins Auge zu fassen. Diese Methode hilft Dir, achtsam mit den großen und kleinen Erfolgen und Glücksmomenten umzugehen.

Wer hat’s erfunden?

Die Quelle ist mir unbekannt, denn ich persönlich habe in den 1980ern einen Berg an großen und kleinen Weckgläsern von meiner Großmutter geerbt und seither wandern kleine Erinnerungsschnipsel in diese Gläser: ein Schlüsselanhänger hier, ein Würfel da, ein Zettel mit Telefonnummer, die Minischokolade, die an ein gutes Gespräch in einem schönen Café erinnert. Anfänglich wanderten Dinge hinein, die mir beim Aufräumen in die Hände fielen und die ich nicht benötigte, aber zur Erinnerung behalten wollte.
Zunächst sortierte ich also nach Lebensphasen in wenige große Gläser. Mittlerweile gibt es eines für das aktuelle Jahr und einige wenige für die Vergangenen. Dabei wird nicht alles ewig aufgehoben. Von Zeit zu Zeit verabschiede ich mich auch von einigen Erinnerunsschnipseln.

Glas der Erinnerungen: so gehst Du vor

Nutze ein Glas für Deine Erinnerungen, ob privat oder beruflich.

  1. Suche Dir ein schönes, großes Glas und verziere es bei Bedarf, beispielsweise mit einem Zettel und der Jahreszahl. Gläser sind besser als Dosen, weil Du so den Füllstand und die Erinnerungen an Deine Erfolge besser im Auge hast.
  2. Suche einen zentralen Platz, beispielsweise im Eingangsbereich neben der Schlüsselablage oder neben Deinem (Kreativ-)Schreibtisch.
  3. Gehe abends den Tag durch: was war dein persönlicher Erfolg oder ist eine schöne Erinnerung? Falls Du ein Mitbringsel, etwas aus einem Café, eine Eintrittskarte, ein Giveaway oder Ähnliches hast, dann lege es in das Glas; andernfalls notiere Dir auf einem Zettel Deine guten Momente des Tages und vergiss nicht das Datum.
  4. Nimm Dir am Jahresende Zeit, die Erinnerungen Revue passieren zu lasen und entscheide, was Du weiter behalten möchtest. Ich verbrenne die Zettel im Kamin und bewahre nur wenige Dinge auf, die dann in eines der Vergangenheitsgläser wanden. Dies ist Bestandteil meiner Rituale zum Jahreswechsel.
  5. Den vierten Schritt kannst Du an jedem anderen Tag durchführen. Er hilft insbesondere in Zeiten, wenn Dir Sinn oder/und Kraft abhanden zu kommen drohen.

Du kannst jederzeit mit dieser Methode starten. Warte nicht bis zum nächsten Jahreswechsel. Ein schön geschmücktes Glas der Erinnerungen ist auch ein tolles Geburtstagsgeschenk, denn auch beim Geburtstag geht es um Jahresabschnitte.

Ich wünsche Dir viele Erfolge und schöne Erinnerungen;  bewahre sie gut auf und nutzte die Kraft.
Entspannte Grüße,
Sylvia Nickel

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der NiCKEL Business Performance, Oberhausen (http://2nc.de/).

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