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Hitzewelle © Sylvia NiCKEL
Hitzewelle © Sylvia NiCKEL

3 Tipps für’s Homeoffice an heißen Tagen5 Minuten Lesezeit

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Diese Hitzewelle ist bald geschafft. Doch wie arbeitet es sich bei über 35°C innen und außen? Hier drei Tipps für das Homeoffice.

Hitzewelle Tipp #1: Siesta im Homeoffice

Nutze die kühlen Morgenstunden, soweit es geht. Ich stehe zurzeit gerne auch vor fünf Uhr auf, um das Wesentliche im Büro zu erledigen. Damit meine ich nicht die E-Mails, sondern die Aufgaben aus dem Quadranten der Qualität. Mit steigenden Temperaturen nimmt die Konzentration ab. Ab 15 Uhr ist bei mir zurzeit (Tageshöchsttemperatur bis zu 39°C) spätestens Siesta angesagt. Und diese Zeit lässt sich gerade im Homeoffice fabelhaft für kleinere Arbeiten der Lebensorganisation oder tatsächliche Ruhepausen nutzen. Und später – am Abend – gibt es einen Nachschlag. Dann sind die Temperaturen wieder angenehm.

Das gilt natürlich nicht für jeden Abend, sondern vor allem für die Dinge, welche besser heute als morgen oder übermorgen erledigt werden sollten. 🙂

Hitzewelle Tipp #2: Abkühlung mal anders

Im Homeoffice haben wir es schon gut. Ich sitze zurzeit meist in Shorts am Schreibtisch. Für virtuelle Meetings reicht die Bluse. Mehr ist ja ohnehin nicht zu sehen. Und dennoch wird es warm, vielleicht auch, weil das klassische Homeoffice seltenst über eine Klimanaanlage verfügt. Verschaffe Dir Abkühlung durch:

  • Kaltwasserbäder für die Füße. Ich liebe es, einen Fuß im kalten Wassern zu haben und den anderen auf einem Hocker unter dem Schreibtisch hoch zulegen. Nach ein paar Minuten kann man wechseln.
  • Verdunstungskälte (feuchtes Handtuch vor dem Ventilator). Nutze Verdunstungskälte nur in Spitzentemperaturzeiten, denn diese macht quasi süchtig wie eiskalte Getränke in der Hitzewelle.
  • Lauwarme Getränke, am besten Wasser. Tja, auch wenn ein eiskalter Smoothie aus gefrorener Banane, Orangensaft und allerlei anderem Obst geradezu einen Suchtfaktor auslöst, sind beide Extrema – heiß und kalt – in einer Hitzewelle nicht gut für den Körper. Er muss die Temperaturen regulieren und das schafft zusätzlichen Stress.

Bei Hitze haben Frauen übrigens einen besonderen Vorteil: Nylonstrümpfe. »Was?!?« wirst Du Dich jetzt fragen, aber auch hier kann man Verdunstungskälte nutzen. Ziehe Nylons an und sprühe diese mit dem Wassersprüher einfach ein. Wer zu hitzebedingten Schwellungen der unteren Extremitäten neigt, kann hiermit zweifach ein Schnippchen schlagen: durch die Formgebung und die Verdunstungskälte.

Hitzewelle Tipp #3: Entlastung in der Küche

Das individuelle Temperaturempfinden in einer Hitzewelle kann man auch in der Küche steuern. Schwere Gerichte mit vielen leicht verfügbaren Kohlenhydraten aus Weißmehl und Zucker belasten den Körper. Wer zu Wasseransammlungen neigt, sollte außerdem auf seinen Proteinlevel achten. Hier ein paar Anregungen:

  • Gazpacho. Die Variation der kalten Gemüsesuppe hatte gleich mehrere Vorteile. Sie ist immer verfügbar, enthält viel Wasser und hat auch noch wenig Kalorien. Ich persönlich püriere nicht alle Zutaten roh, sondern dünste Paprika, Pepperoni und Zwiebeln an.  Ordentlich Salatgurke dazu und fertig ist das Grundrezept. Rezeptinspiration findest Du → hier.
  • Kräuter statt Salz, Pfeffer & Co. Insbesondere Salz befördert Wassereinlagerungen und belastet den Kreislauf. Verzichte daher auf Salziges (insbesondere Salzstangen/-brezeln, Chips & Co.). Ein wahres Wunderkraut wächst beinahe überall: Brennessel. Diese kann man mit pflücken (am besten die jungen Triebe), mit kochendem Wasser übergießen und nach Abkühlen genießen. Ein richtig anregendes, gesundes Getränk entsteht durch Kombination mit beispielsweise Bombeerblättern, Pfefferminze  und Klettlabkraut. By the way: 2,5 Liter zuckerfreie Getränke sollten nun auf der Tagesordnung stehen.
  • Frozen Fruit statt Eis. Wenn es doch mal kühl und süß sein soll, dann schmeiße einfach gefrorene Früchte in den Smoothiemaker oder den Mixer. Friere Bananen in Scheiben und Beeren als Ganzes ein oder nutze eine TK-Fruchtmischung, möglichst ohne Zuckerzusatz. Das ersetzt gleich eine ganze Mahlzeit.

Bonustipp: An die Technik denken

Auch wenn Du über einen schattigen Freilandbüroplatz verfügst, denke an die Technik. Smartphones, Notebooks und Tablets fühlen sich bei Temperaturen über 30°C auch nicht wohl.  Achte daher darauf:

  • Technik gehört in den Schatten. Ein relativ kühles Plätzchen lässt den Akku länger leben als die Überhitzung im direkten Sonnenschein.
  • Ausschalten. Schalte die Geräte aus, wenn Du sie nicht benutzt. Auch im Standby arbeiten sie weiter.
  • Luftsitz für Notebooks. wenn die Luft zirkulieren kann ensteht kein Hitzestau. Ich stelle mein Notebook auf zwei Kurzhanteln. So kann die Luft zirkulieren. Es sind übrigens → solche Kurzhanteln.

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Bewahre stets einen kühlen Kopf, auch an heißen Tagen,
Sylvia Nickel.

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der NiCKEL Business Performance, Oberhausen (http://2nc.de/).

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