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Rituale zum Jahresende © Sylvia NiCKEL

Rituale zum Jahreswechsel: magische Karteikarten4 Minuten Lesezeit

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Zwischen dem 25.12. und dem 6.1. eines jeden Jahres haben wir die sogenannten Rauhnächte: es ist die Zwischenzeit zwischen den Jahren, die letzten sechs Nächte des alten Jahres sowie die ersten sechs Nächte des neuen Jahres. Zeit für Rituale und damit für Zielklarheit.

Die Zeit zwischen den Jahren haben viele Menschen Urlaub. Zeit für innere Einkehr, Ausflüge in die Natur, Zeit für Besinnliches und heimische Kontemplation. Ich verrate Dir hier meine Rituale.

Ich arbeite gerne mit Karteikarten

Daher nehme ich dann eine Blanko-Karteikarte (ich arbeite mit DIN A5) und farbige Stifte. Im ersten Schritt notiere ich mir Stichworte, wofür ich dankbar bin in diesem Jahr:

  • Menschen, die in mein Leben kamen,
  • Menschen, die mir nicht so gut taten und die sich aus meinem Leben entfernt haben,
  • Dinge, die ich angeschafft habe und die sich als äußert nützlich erweisen,
  • Dinge, die ich schon seit vielen Jahren nutze und die ich auch auch in diesem Jahr mit Begeisterung verwendet habe,
  • Events, die fantastisch waren,
  • Ausflüge, die mir sehr gefallen haben,
  • Orte, die ich besucht und dort etwas schönes erfahren habe,
  • Gespräche, die sehr amüsant, aufschlussreich oder/und tiefsinnig waren,
  • Erfolge, die ich beruflich und auch privat feiern konnte,
  • neue gute Gewohnheiten, die sich manifestiert haben,
  • Lebensmittel, die ich für mich entdeckt habe,
  • Klamotten, die sich als wahres Lieblingsstück entpuppt haben,
  • Songs, die mich dieses Jahr begleitet haben,
  • Bücher, die ich mit Vergnügen gelesen habe,
  • Rezepte, die ich erstmalig probiert und mit wachsender Begeisterung wieder gekocht oder gebacken habe,
  • diese kleinen Momente des Glücks mit mir selbst und mit mir lieben Menschen,
  • Momente der Wertschätzung und der Dankbarkeit.

Ich schreibe auf, was mir einfällt. Manchmal male ich ein Smiley oder ein Symbol dazu. Es darf ruhig querbeet auf der Karteikarte stehen. Und wenn mir gerade nichts einfällt, lasse ich die Karte offen liegen. Die Rauhnächte bieten ja ein paar Tage zur Besinnung. So kann ich später die Karte ergänzen. Beginne mit dieser Karte bevor Du die zweite in Angriff nimmst. Du wirst erstaunt sein, wie viele schöne Dinge passiert sind, nicht nur beruflich.

Es ist wichtig, das gesamte Leben zu betrachten, denn aus jedem Moment der Dankbarkeit ziehen wir Energie – beruflich und privat – und bereiten die Klarheit für Themen und (Handlungs)Ziele vor. Dafür ist die zweite Karte.

Die zweite Karteikarte

Die zweite Karte ist mein Vision Board für das Folgejahr. Ich brauche meist mehrere Anläufe, da mir die Anordnung noch nicht gefällt oder ich einiges anders formuliere. Auf diese Karte kommen die Dinge, die mir jetzt für das nächste Jahr wichtig sind. Es reichen Stichworte. Meist male ich nur Symbole. Du kannst auch Bilder aus Zeitschriften, Fotos usw. nehmen und eine Collage erstellen. Konzentriere Dich auf wenige, aussagekräftige Stichworte oder Bilder, so fünf bis sieben, maximal neun, frei nach der 7±2-Regel. Ich betrachte folgende Bereiche:

  • Beruf und Selbständigkeit: hier gebe ich dem Jahr ein Motto;
  • Lebenssinn und persönliche Entwicklung: ich suche ein Symbol für das persönliche Wachstum.
  • Familie und Freunde: ich erinnere mich durch ein Symbol, was ich intensivieren möchte;
  • Hobbies, Haus und Garten: die großen Themen erhalten ein Stichwort oder ein Symbol
  • Reisen und Events: Stichworte der Events oder Orte, die ich besuchen möchte, mögen mich daran erinnern.

Ist alles perfekt für Dich, kannst Du diese Motivationskarte an einen Ort hängen, auf welchen Du häufig schaust, denn diese (Handlungs)Ziele oder Themen sollen ja für den Fokus im nächsten Jahr sorgen.

Dafür gibt es auch Apps

Natürlich funktioniert diese Methodik auch digital. Einige Apps habe ich hier angesprochen.
– Übrigens kann man diese Übung auch unterjährig durchführen. Die Karteikarte mit den Stichworten zur Dankbarkeit verwahre ich, ebenso wie das Vision Board aus dem Vorjahr. So lerne ich, welche Themen sich wiederholen, und kann an meiner Strategie des Selbstmanagements feilen.

Vision Board © Sylvia NiCKELDieses Thema ist Teil des Webinars und der Videolektion »Vision Board | Motivation & Fokus«.
Weitere Webinare  von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.
Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Ritual,
Sylvia Nickel

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der NiCKEL Business Performance, Oberhausen (http://2nc.de/).

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