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Q wie Quarantäne?6 Minuten Lesezeit

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Last Updated on 13. April 2020 by Sylvia Nickel

Q steht nicht nur für Quarantäne. Mit diesen Worten habe ich lange gerungen. Nein, das stimmt nicht. Ich habe während der Zeit die Worte reifen lassen.

 

Q wie Quarantäne?

Q wird im Flaggenalphabet durch die gelbe Flagge repräsentiert. Q ist der 17 .Buchstabe im Alphabet. Q könnte auch für (Corona-)Quarantäne stehen. Steht Q für mehr? – Ich denke, ja. Und ich habe einen guten Grund dafür: zweieinhalb Jahre Recherche, Begegnungen, Austausch, Fakten, Spuren, Beteiligung … und ein noch viel längerer Weg davor.

Am 5. April 2020 postete ich im Telegram-Kanal folgende Sprachnachricht:

Abschied vom Wettbewerb: Q-Evolution?!?

Was wäre, wenn jeder an seiner eigenen Leistung gemessen wird? Es »gewinnt« der, welcher sich bestmöglich verbessert hat, und nicht der, der alle übertrumpft. Dieser Gedanke ist nicht neu und in der alternativen Frühpädagogik verbreitet wie beispielsweise der Montessori- oder der Waldorf-Pädagogik.

Aber in unserer Welt, wie wir sie kannten, funktionierte es bis »Corona« anders: der Stärkere gewinnt; der, welcher am lautesten schreit, gewinnt die höchste Aufmerksamkeit. Es war eine EGO-getriebene Zeit. Me, Myself & I in Social Media – und das alles in Echtzeit dank 5G auf Insta & Co. Die Finanzialisierung der Erde. Dies gelang nur in der Matrix, der Welt.

Dabei habe ich mit dem Handbuch »Erfolgreich in der Nische« (erschienen 2005) genau das angezweifelt: nicht der Stärkere gewinnt, sondern der Anpassungsfähigste. Doch auch dies ist eine von der Menschheit gelebte Dystopie. Es können nur alle gemeinsam … nicht gewinnen, sondern wachsen, erschaffen. Die Kooperation habe ich in den frühen 1990er Jahren als Co-Konzept zur Nische entwickelt, fernab von verachtender Differenzierung und noch viel schlimmer: Generalisierung oder Gleichmacherei. Mir kommt ein immer wieder getätigter Ausspruch in das Jetzt:

Richtig. Sie wird die Menschen so behandeln wie die Tiere in der »Fleischindustrie«: Gewissenlos dem Mammon geopfert. »Nächstenliebe« – was sollen diese Sentimentalitäten? Aber es muss nicht alles mit bedrucktem Papier aufgewogen werden. Gehen wir zur Utopie:

Was wäre, wenn …

  • … wir keine Angst mehr hätten, sondern Vertrauen?
  • … keine Egomanie zum Erfolg führt, sondern Gemeinschaftssinn?
  • … für alle gesorgt ist, statt viele in Sorgen zu halten?

Es wäre eine neue Welt. Es wäre eine Welt der Möglichkeiten im Einklang mit der Natur, die neue Bescheidenheit. Dies bedeutet nicht Armut oder gar Mangel. Im Gegenteil. Es ist ein Leben in Fülle: im Einklang mit der Natur, in Wertschätzung, im Bewusstsein des Jetzt, in Gemeinschaften, so wie sie sich gerade bilden und danach auch wieder entzweien.

Du bist ein Kanal, lässt deine Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse in ein gemeinsames Ziel fließen, und wenn das Ziel die nächste Aufgabe ist, die dich interessiert. Dies habe ich in den zahlreichen Q-Groups erfahren, endlich! – Was lief denn bis Corona anders?

Q wie Quarantäne © Sylvia NiCKEL

Was ist Welt und was ist Erde?

Kann es sein, dass die Welt nur das ist, was erschaffen wurde, um all das Leben auf der Erde zu steuern? Kann es sein, dass Leben für die Erschaffer jener Welt nur Namen und Nummern sind? Wie kann es sein, dass wir trotz all des Wissens die Erde zerstören und die »Welt« gewinnt? Die Finanzwetten umfassten Anfang 2020 mehr als das 20-Fache der tatsächlichen Ressourcen, rein theoretisch. Was ist eine Ressource wert? Wir reden von menschlichen Ressourcen, natürlichen Ressourcen, geistigen Ressourcen, kooperativen Ressourcen und finanziellen Ressourcen, und den Wetten auf all dies.

Es ist das Gegenteil dessen, was wir unter Leben verstehen. Die alte Welt ist eine Gegenteilwelt: Altern ist hässlich. Jugend ist schön. Reich ist gut. Wissen ist blöd. Haben ist wichtig. Sein ist nichtig. Gewinnwarnung ist Verlust, Klimaschutz ist Umweltzerstörung, Gespräch ist Ansage, Fairness ist Umverteilung, Gleichstellung ist Diskriminierung, Diskriminierung ist Spaltung, Spaltung ist ….

Open Source & Copy Left

Was wäre, wenn es dir nicht mehr wichtig wäre, wer wann den finalen Baustein zum Projekt beigetragen hätte? Du gibst, du findest und du tust deinen Teil dazu? Das gibt es schon längst, seit mehr als zwei Jahrzehnten. Eine der Bewegungen nennt sich »Open Source«. Nicht nur Offenlegung steht dahinter, sondern eine Lebenseinstellung.

Open Source war Normalität vor der Finanzialisierung der Welt. Jeder Mensch auf Erden hat sein Wissen gerne geteilt, bis auf einige wenige. Was diesen Menschen fehlte, was da schief lief, das habe ich bislang nicht heraus gefunden. Gehe auf die Suche in »The Fall Cabal«.

… sind es Menschen wie du und ich?!? Dies ist ein wichtiges, tiefes, ernstes Thema. Ich bin mir sicher, dass wir bald mehr erfahren werden.

Wie soll die Welt nach Corona weitergehen? Keine Fabrik und kein Geschäft ist deshalb verschwunden. Alles ist noch da. Jetzt gilt es, klug zu handeln.

Lokal statt global

Stelle dir vor, du gehst (ohne dein Auto) einkaufen. Täglich frisch. Und du hast die Zeit dazu. Du kennst vielleicht den Bauern, dessen Früchte du gerade nach Hause trägst. Du hast vielleicht einen eigenen Garten oder bewirtschaftest zusammen mit anderen ein Stück Natur. Stelle dir vor, du verabredest dich zum Sonnenuntergang unter der Linde und nicht um 19 Uhr im Kommerztempel. Wie fühlt sich das an? Gut? Ich denke: ja.

Wenn wir uns der Gesamtheit bewusst sind, dann sollten wir uns um die unmittelbare Umgebung kümmern, nicht um das andere Ende der Welt. Hier vor Ort kannst du den Müll aufheben, den andere achtlos haben fallen lassen. Du kannst die Veränderung sein, nach der du dich sehnst. Sorge für die Wildtiere, helfe Menschen, grüße freundlich, schaue ihnen ins Gesicht. Die Welt wird eine andere sein.

Echt ökonomisch

Die Wirtschaft suchst sich ihren Wirt, den sie besetzen kann. Ökonomie kommt von »Haushalten«, dem respektvollen Umgang mit Ressourcen, nicht weil sie knapp, sondern weil sie kostbar sind. Der tollste Job der Welt? Sich selbst überflüssig zu machen. Das ist ökonomisch. Dinge zum Laufen bringen. Denke an die Permakultur, an die Anlage von Parks und Gärten.

All diese Zeilen kosteten Kraft. Ich habe habe Jahrzehnte in parallelen Welten gelebt. Wissend, dass es anders geht, wissend wie »Welt« funktionieren könnte und wie sie es tatsächlich tut. Ich war fast innerlich zerrissen. Dann besann ich mich auf meine Aufgabe und fand sie in Q wie Quarantäne 😉.

Doch dies ist nicht das Ende, denn du weißt:

If it’s not good in the end,
it’s not the end.

Sylvia aus der Familie NiCKELLass uns das Ende bauen. Gut. Wahr. Schön.

Passionificate it & N.JOY your life 💖
Sylvia

PS.: Follow the White Rabbit. Beginne hier: https://www.dylanlouismonroe.com/q-web.html

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der NiCKEL Business Performance, Oberhausen (http://2nc.de/).

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