fbpx

Weniger ist Mehrwert.

Blog | Einfach produktiv & glücklich im Büro 4.1

walk, don't talk © Sylvia NiCKEL

Shinrin …was?!? Waldbaden gegen Stress und für Resilienz2 Minuten Lesezeit

| Keine Kommentare

Waldbaden oder Ausbrennen? Es war im letzten Sommer als ich mir anläßlich eines Artikels über die Lufthansa folgende Worte notierte: »unter Zeitdruck agil in internationalen virtuellen Teams« arbeiten (Wirtschaftswoche Nr. 23 vom 01.06.18, S. 47). Dies war die Vorstellung von den rund 200 neuen Mitarbeitern, welche der Kranich sucht, während er rund 3 200 Rollen im Unternehmen als überflüssig identifiziert. – Wer soll diesen Anforderungen 45 Berufsjahre genügen? Es muss eine geeignete Methode her. Shinrin-yoku oder Waldbaden kann dies ermöglichen.

Waldbaden ohne Handtuch und Badelatschen

Waldbaden ist keine neue Methode, sodern seit den 1980ern als  Empfehlung für gestresste Patienten in Japan bekannt. Richtig Karriere machte der Begriff ab etwa 2005 in Japan und in seiner deutschen Übersetzung ab Oktober 2008 in Deutschland. Es mag kein Zufall sein, dass vor gut einem Jahrzehnt ein beträchtlicher Anstieg an Burnout und Depressionen zu verzeichnen war. Die Suche nach Entspannungsmethoden, sozusagen mit Depotwirkung, führte zum Waldbaden.

Waldebaden ist kein normaler Spaziergang in der Natur. Man benötigt allerdings auch kein Handtuch, um es durchzuführen. Unter Waldbaden ist ein Methodenmix zusammengefasst, die Natur achtsam im jetzt zu erleben. Die beste Voraussetzung ist es, sich vom Digitalnirwana zu entkoppeln. Smartphone aus, auch keinen MPR3-Player im Einsatz: Stille.

So klappt es mit dem Waldbaden

Nebst äußerer Stille ist die innere Stille wichtig. Dies fällt schwer, wenn das Gehirn mit den Aufgaben der To-Do-Liste beschäftig ist. Daher einige Tipps:

  1. Zu Beginn des Waldbadens tief und bewusst atmen.
  2. Im Sommer: Barfuß gehen.
  3. Anfassen, was ist: umarme Bäume, ertaste Blätter.
  4. Die Natur beobachten: welche Tiere siehst Du und welche Pflanzen?
  5. Schönheit im Detail entdecken, z.B. an einer Baumkrone.

Ein Waldbadegang sollte mindestens 20 Minuten dauern und darf gerne mehrere Stunden anhalten. Wiichtig ist, die Natur wirken zu lassen, sich als Einheit zu fühlen. Das klappt nicht nur in Nationalparks, sondern auch im Stadtpark um die Ecke.

Übrigens gehört die Bewgung dazu: hocke an ein Pflanze, gehe achtsam, recke Dir zu einem Ast.

Karriere nach Maß © Sylvia NiCKELVideolektion Waldbaden

Das Waldbaden ist gegen stand der Videolektion: »Karriere nach Maß #23 | Waldbaden: Hype oder Methode?«. Besuche uns im GRATIS Live-Webinar »Karriere nach Maß«. Details zur Anmeldung findest Du → hier.

Weitere Webinare  von mir findest Du übrigens auf edudip und sofengo. Die Literatur, Vorträge und Videos habe ich hier für Dich zusammengestellt.

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Waldbaden: walk, don’t talk 😉

Wie gefällt Dir dieser Artikel?
1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5
(5,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen)
Loading...

Die Serverkasse freut sich: Unterstütze diesen Blog mit einem einmaligen Beitrag Deiner Wahl.

Diese Artikel könnten Dich auch interessieren

Mehrwert für Dich.

Abonniere den Mehrwert-Boten für kostenfreie E-Books, Tipps & Webinare.

I agree to have my personal information transfered to MailChimp ( more information )

Deine Daten werden nur für diesen Zweck genutzt. Du kannst den Newsletter jederzeit entfernen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der NiCKEL Business Performance, Oberhausen (http://2nc.de/).

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: